Unter dem Motto "Vielfalt verbindet" findet von Sonntag, den 23. September bis Samstag, den 29. September 2018 die bundesweite Interkulturelle Woche statt. Das Sozialreferat der Stadt Bruchköbel und die Flüchtlingshilfe Bruchköbel werden sich mit einem Beitrag dazu beteiligen. Als Termin steht der 28. September im Innenhof des Geschäftszentrums, Innerer Ring 1, (Artrium) fest. Weiteres wird noch bekannt gegeben.    

 

Von Menschen, Ängsten und Hoffnungen

von Christoph Goy

Ausstellung zu den Internationale Wochen gegen Rassismus im KUZ am Hafen

Vernissage am Sonntag, 11. März um 14 Uhr.
Musik aus Syrien von Wadeh Mashrki (Oud, Gesang) und Wassim Esber (Darabuka)!

 

 

Hoffnung 

 


Zu einzelnen Terminen sind besondere Aktionen geplant. Details hierzu werden in den Einzelveranstaltungen unter www.kuz-hanau.de veröffentlicht. Dort werden die Termine bei Bedarf aktualisiert.

Die ausgestellten Objekte, Texte und Installationen sind eine Sammlung verschiedener Projekte der letzten 2,5 Jahre im Wirken von Christoph Goy. Er verknüpft seine Kunst stark mit der ehrenamtlichen Arbeit in der Flüchtlingshilfe, behandelt Fragen der Asylbewerber und der deutschen Bürger/innen. Themen wie „Angst“, „Hoffnung“ oder „ Menschsein“ sind universell und sollen die Betrachter zu Gesprächen und zum Nachdenken anregen. Die Objekte laden ein sich zu positionieren und sich selbst neu zu entdecken. „Ich möchte keine Antworten liefern, sondern jeden anregen sich mit den Themen in eigener Geschwindigkeit annähern zu können.“, so Goy- „und natürlich bin ich für Gespräche und Rückmeldungen sehr dankbar“.

Christoph Goy (Jahrgang 1971, geb. in Hanau) arbeitet als Sozial-/Theaterpädagoge und Playing Artist mit Jugendlichen und Kindern zusammen. Parallel zu seinem Beruf begann er sich 2015 ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe Bruchköbel zu engagieren und initiierte diverse Kunstprojekte bei denen die Begegnung von Deutschen und Asylbewerbern im Mittelpunkt stand. Er knüpft mit seiner Kunst direkt bei den eigenen und bei den fremden Fragen an die ihm durch Fernsehen und Gespräche mit Bürgern begegnen. Für die Ausstellung „Lovely Doors“ im Dez. 2015 verteilte er z. B. Plastiktüten an Deutsche unterschiedlichen Alters mit der Aufgabe das hineinzupacken, was sie bei einer schnellen Flucht mitnehmen würden und stellte diese Tüten dann als „Tüte to go“-Projekt in der Ausstellung aus. 2016 gewann er zusammen mit Imran Yasin aus Pakistan den Christiane Bräunlich-Preis als erster Künstler für diesen Menschenrechtspreis der Diakonischen Flüchtlingshilfe mit dem Projekt „Hope/Hoffnung“, das zunächst in einem Maisfeld installiert wurde. Mit demselben Projekt gewann er im gleichen Jahr den Playing Arts Award 2016. Die entstanden Schilder der Hoffnung und die Beschreibung des Projektes sind Teil der Ausstellung im KUZ.